Seine persönlichen Erlebnisse in London sind ein aktuelles Beispiel der
schwierigen Integration eines burgenländischen Katholiken an den "Way of
Life" im englischen Königreich. Die charakterisierenden Texte führen das
Publikum von einem Musikstück zum nächsten.
"Liebe und Leid´n beim Haydn", ist mehr als eine Collage aus szenischer
Lesung,und meisterhaft gespielten Musikstücken. Das 90-Minutenprogramm
ist auch als Annäherung an jenes Publikum gedacht,
welches üblicherweise kein Klavierkonzert besucht, oder dem das Genie
Josef Haydn (noch) fremd ist.
Die Veranstaltung wird auf Empfehlung von Wien - Tourismus auch in
englischer Sprache gebracht. " Joseph Haydns´ Loves and Sorrows"
Booking is welcome!
topsy@kueppers.at
LIEBE UND LEID’N BEIM HAYDN
Sie ist eine gefeierte und mehrfach preisgekrönte Schauspielerin, Sängerin & Autorin und war
lange Jahre Leiterin eines beliebten Musikalisch – Literarischen Theaters in Wien.
Untrennbar ist ihr Name verbunden mit gloriosen Interpretationen von Erich Kästner, Georg Kreisler,
Friedrich Holländer, Bertold Brecht und vielen mehr.
Topsy Küppers ist bekannt dafür, Texte von Sprachvirtuosen durch und durch zu sezieren und sich anschließend auf den eigenen Leib zu schreiben für ein gleichermaßen geistreiches wie unterhaltsames Programm.
Und jetzt Josef Haydn. Dass sich Topsy Küppers plötzlich mit diesem aus dem Hochbarock entwachsenen
Klassiker beschäftigt, verblüfft. Alle, außer Topsy Küppers selbst. Für sie ist das eine
Selbstverständlichkeit: „Josef Haydn hat äußerst komische Musik komponiert, auch tief emotionelle.
Er war ein warmherziger, gläubiger und solidarischer Mensch, der sich für seine Untergebenen
eingesetzt hat. Diese Eigenschaften befähigten ihn, Musik zu schreiben, die zu den Menschen spricht.“
Musik, die nun von Topsy Küppers gesungen, interpretiert und erzählt wird. „Liebe und Leid’n beim Haydn“
ist eine ernsthafte und fundiert gearbeitete Auseinandersetzung mit dem berühmten Komponisten.
In 90 Minuten zeichnet Topsy Küppers charmant, humorvoll und spannend den Lebensweg Haydns vom einfachen
Bauernsohn zum europaweit gefeierten Künstler nach – mit Originalzitaten aus Briefen und Tagebüchern und
mit einer ungewöhnlichen Interpretation seiner Lieder. „Ich will erkenntlich machen, warum Haydn zu
Lebzeiten nicht nur als Künstler, sondern auch als Mensch so geliebt wurde“, beschreibt Topsy Küppers
ihre Intention für das neue Programm.
Durch ihre emotionale Interpretation der Lieder und durch das bewusst gesetzte Spannungsfeld zwischen
der ernsten und der leichten Muse einsteht eine Reibung, die den Zugang zu diesem häufig als süßlich
und angepasst unterschätzten Tondichter von völlig neuer Seite eröffnet. Kongenial auch der zu Recht hoch
gelobte Konzertpianist Christos Marantos, der die Küppers nicht nur begleitet, sondern auch in etlichen
Solopassagen die Fähigkeit beweist, Haydns Musik virtuos und mit neuartigem, jungem und unverstelltem
Verständnis zu interpretieren. So, dass man plötzlich erkennt, wie schillernd und modern - und vor allem:
wie häufig missverstanden dieser auch in seiner Musik witzige und warmherzige Tonsetzer heute ist.
Man begreift bei ‚Liebe und Leid’n beim Haydn’ nicht nur die Welt vor 200 Jahren, man erkennt das
Heute darin wieder, und das ist gerade dem Umstand zu verdanken, dass sich hier zwei vordergründig so
unterschiedliche Genres – die klassische, ernsthafte Musik und das leichtfüßige, witzig-bissige Chanson –
vereint haben. Denn erst durch die Zusammenarbeit der so genannten „leichten“ und der „ernsten“ Muse kann
ein Bild gezeichnet werden, das dem Leben und Wirken dieses großen Mannes der Klassik wirklich gerecht
wird.
Paula Gotthelf, BERLIN
Pressetext
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